Psychotherapie

Grundsätzlich ist es mir wichtig, Sie mit all dem, was Sie an Themen, Problemen und Sorgen mitbringen anzunehmen und Ihnen einen sicheren, geschützten Rahmen zur Verfügung zu stellen. Danach machen wir uns gemeinsam auf die Suche, wie eine wünschenswerte Verbesserung Ihrer Lebenssituation aussehen soll und erarbeiten Ziele für Ihre Zukunft. Unter Einbeziehung dieser Ziele und Ihrer vorhandenen Ressourcen arbeiten wir gemeinsam an der Verbesserung Ihrer Lebensqualität und an der Erweiterung Ihrer Handlungsspielräume.

 

Sinnvolle Abstände zwischen den Terminen sind wöchentliche Sitzungen bis max. drei Wochen Intervalle.

 

Ich arbeite mit Einzelpersonen, Paaren und Familien.

 

Meine Ausrichtung ist jene der Systemischen (Familien-)Therapie. Hier liegt der Fokus nicht auf einem Menschen alleine, die Interaktion mit dem sozialen Umfeld (Familie, Freunde, Beruf) ist wichtig und damit (indirekt) Teil der Therapie. Der systemische Zugang geht davon aus, dass Probleme und Belastungen in Wechselwirkung mit der Umwelt entstehen. Dies bedingt den Folgeschluss, dass wir zwar nicht Verursacher, jedoch Handlungsbeteiligte an Problemkonstellationen sind.

 

Der Nachteil: In dieser Denkweise muss man sich davon verabschieden, alle Verantwortung ins Außen zu geben. Manchmal ist dieses Erklärungsmuster ja durchaus praktisch und macht das Leben kurzfristig leichter.

Der Vorteil: Auch in scheinbar sehr verfahrenen Situationen zeigen sich Handlungs- und Gestaltungsspielräume und Sie werden wieder zur/m GestalterIn Ihrer eigenen Lebenssituation und aktiv Handelnde/r. Dies ist genau der Grund, weshalb ich diese Methode vor mehr als 15 Jahren fachlich und persönlich schätzen und lieben gelernt habe. Die Veränderung eines Systemmitgliedes wirkt sich wiederum auch auf das gesamte Lebensumfeld aus und führt auch dort zu Veränderung.

Ich bin davon überzeugt, dass es in „Schlüsselsituationen“ Sinn macht, vorübergehend Unterstützung anzunehmen, um neue Lösungswege zu suchen. Dies jedoch mit dem Ziel, die Selbstwirksamkeit meiner KlientInnen zu fördern.

Methodisch werden in der Systemischen Therapie unterschiedliche Ansätze genutzt. Ich schätze gesprächsorientierte Ansätze wie den narrativen Ansatz, Reframing, zirkuläres Fragen, eine Unterschiedsbildung etc. sein. Externalisierungen spielen ebenfalls eine große Rolle (mittels Systembrett, Stühlen, Bodenankern etc.). Diese ermöglichen es u.a. innerpsychische Prozesse bzw. Systemdynamiken im Außen abzubilden und konstruktive neue Lösungswege zu erarbeiten. Sehr gerne nutze ich auch das Konzet der Ego State Therapie und die Arbeit mit der Time-Line. Im therapeutischen Prozess erweist es sich häufig als sehr gewinnbringend ergänzend zur Gesprächsführung "Spür-Methoden" einzubauen. Diese zeigen häufig neue Aspekte auf, die für die weiteren Schritte der Zielerreichung von entscheidender Bedeutung sein können.

 

Imaginationen (nach Luise Reddemann etc.) spielen ebenfalls eine wichtige Rolle in meiner psychotherapeutischen Tätigkeit. Sie haben eine sehr vielfältige Bedeutsamkeit u.a. in der Stabilisierung (Traumatherapie etc.), sie können das Nach-Nähren unterstützen und zur Stressreduktion beitragen.

 

Die eingesetzten Methoden hängen von der Ausgangssituation und Zieldefinition ab. Selbstverständlich kommen diese ausschließlich mit Zustimmung meiner KlientInnen zum Einsatz, da jede Person unterschiedliche Bedürfnisse und Grenzen hat.